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10 Hacks für mehr Energie im Alltag: Recap aus unserem Movement Talk in Weinheim

Das Wichtigste auf einen Blick: Gesundheit steht auf 12 Säulen, vier davon sind die absolute Basis: Bewegung, Schlaf, Ernährung und ein nährendes soziales Umfeld. Wer diese vier stehen hat, kann mit gezielten Hacks noch einmal spürbar an Energie gewinnen. Im letzten Movement Talk in Weinheim haben wir genau das gemacht: zehn Feintuning-Tricks, die fast keiner kennt, dafür biologisch nachvollziehbar und sofort umsetzbar.

Mehr Energie im Alltag ist meistens keine Frage von noch einem Kaffee oder noch einem Wachmacher. Es ist eine Frage davon, wie gut dein Körper Glukose verarbeitet, wie tief du schläfst, wie effizient deine Mitochondrien arbeiten und wie schnell dein Nervensystem nach einem stressigen Termin wieder runterfährt. Genau da setzen die zehn Hacks in diesem Artikel an.

Den Vortrag dazu hat unsere Trainerin Denise im Movement Gym in Weinheim gehalten. Beruflich ist sie Webdesignerin und Marketing-Verantwortliche bei HealVersity, einem Unternehmen für Aus- und Weiterbildung in funktioneller Medizin und Epigenetik. Über ihre Arbeit dort lebt sie sehr eng am aktuellen Stand der Forschung zu Gesundheit, Zellfunktion und Energiestoffwechsel. Was du hier liest, ist eine ausführliche Aufbereitung des Movement Talks, ergänzt um die biologische Erklärung hinter jedem einzelnen Hack.

Erst die Säulen, dann das Dach: warum diese Hacks nur funktionieren, wenn die Basis steht

Gesundheit ist kein einzelner Hebel. Sie ruht auf zwölf Säulen, die sich gegenseitig stützen und die sich in vier großen Feldern gruppieren lassen: Bewegung, Ernährung, Erholung und Lebensphilosophie. Das große Bild sieht so aus:

Die 12 Säulen der Gesundheit im Movement Gym Weinheim

Im Movement Talk haben wir aus diesem Modell vier essentielle Punkte herausgegriffen, die für mehr Energie im Alltag die absolute Basis sind. Ohne sie greift kein einziger Hack:

  • Bewegung: Muss nicht das tägliche Workout sein. Ein 30-Minuten-Spaziergang an der frischen Luft reicht als Grundlage. Tageslicht im Idealfall direkt am Anfang des Tages.
  • Schlaf: Nicht „wie lange“, sondern „wie tief“. Sieben bis acht Stunden mit echten Tiefschlaf- und REM-Phasen schlagen neun Stunden Leichtschlaf jeden Tag.
  • Ernährung inklusive Trinken: Echtes Essen. Alles, was eine Zutatenliste mit zwanzig Positionen braucht, ist verdächtig. Gemüse, Proteine, gute Fette, Vielfalt.
  • Soziales Umfeld: Die meistunterschätzte Säule aus dem Feld Lebensphilosophie. Wer in einem Umfeld lebt, das dauerhaft runterzieht, spürt keinen Hack der Welt.

Erst wenn diese vier Basics stehen, machen die Hacks Sinn. Stell dir die Hacks als Dachziegel vor, die Säulen als das Fundament. Ein perfekter Dachziegel auf einem maroden Fundament bringt dir nichts. Wer sich dauerhaft mit fünf Stunden Schlaf, viel Zucker und sozialer Anspannung über Wasser hält, dem hilft auch das beste Astaxanthin nicht.

Die folgenden zehn Hacks sind für alle, die diese Basics schon einigermaßen stehen haben und nach den kleinen Stellschrauben suchen, die im Alltag den Unterschied machen. Sie ersetzen nichts. Sie verfeinern.

Hack 1: 15 Minuten Spaziergang nach jeder Hauptmahlzeit

Der Hack mit dem mit Abstand besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Kostet nichts, braucht kein Werkzeug, kein Supplement, ist sofort spürbar. Geh nach jeder Hauptmahlzeit zehn bis fünfzehn Minuten spazieren, und zwar direkt im Anschluss, nicht erst zwanzig Minuten später.

Was im Körper passiert: Sobald sich deine Muskulatur bewegt, aktiviert die Muskelzelle einen Transporter namens GLUT4. Du kannst dir das wie eine zweite Tür in der Zellmembran vorstellen. Diese Tür öffnet sich nur durch Muskelkontraktion und holt Glukose direkt aus dem Blut in die Zelle. Ohne dass dein Insulin Vollgas geben muss. Das Ergebnis ist eine deutlich flachere Blutzuckerkurve, weil die Glukose abgeholt wird, bevor sie sich im Blut staut.

Wenn du nach dem Mittagessen sitzen bleibst, passiert das Gegenteil. Der Blutzucker schießt steil nach oben, dein Körper schüttet eine große Welle Insulin aus, und etwa neunzig Minuten später kommt das berühmte Mittagstief. Müde Augen, schwerer Kopf, das Gefühl, eigentlich gleich ein Nickerchen zu brauchen. Das ist kein Charakterfehler, das ist Biochemie.

Was du tun kannst:

  • Direkt nach dem Essen losgehen, nicht erst nach zwanzig Minuten Couch.
  • Kein Sport-Tempo, ein normaler Spaziergang reicht voll.
  • Auch zehn Minuten sind besser als null. Probier es vier Tage am Stück nach dem Mittagessen, du wirst den Unterschied spüren.
Obst-Hack für mehr Energie im Alltag

Hack 2: Obst nur mit Fett und oder Protein

Dieser Hack wird einigen nicht gefallen, weil er ein paar lieb gewonnene Routinen in Frage stellt. Der grüne Smoothie zum Frühstück. Die schnelle Banane vor dem Meeting. Frischgepresster Saft, weil ja gesund. Aus Energie-Sicht sind das alles Stolperfallen.

Obst besteht zu einem großen Teil aus Fruktose, also Zucker. Ein Apfel enthält rund zwölf Gramm Zucker. Trotzdem ist ein ganzer Apfel kein Problem, weil seine Fasern wie eine eingebaute Bremse wirken. Die Ballaststoffe verlangsamen die Aufnahme im Darm, der Blutzucker steigt sanft an. Du bekommst Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und einen ruhigen Energiekurs.

Im Glas Apfelsaft sind dagegen rund fünfundzwanzig Gramm Zucker, und die Fasern sind weg. Stoffwechsel-technisch macht das mit deinem Körper fast genau das Gleiche wie ein Glas Cola. Der Blutzucker schießt hoch, der Insulin-Peak folgt, und etwa eine Stunde später kommt der Drop. Müde, gereizt, wieder hungrig. Bei Fruchtsaft kommt dazu, dass Fruktose vor allem in der Leber verstoffwechselt wird, was bei dauerhaft hoher Zufuhr die Leber belastet.

Die Lösung ist erstaunlich einfach. Wenn du Obst isst, kombiniere es mit einer Fett- oder Proteinquelle. Das verlangsamt die Aufnahme über einen anderen Verdauungsmechanismus und glättet den Blutzuckerverlauf deutlich. In der Praxis sieht das so aus:

  • Apfel zusammen mit einer Handvoll Mandeln oder einem Stück Käse.
  • Beeren mit Joghurt oder Quark.
  • Banane mit einem Esslöffel Nussmus.
  • Smoothie mit einem Schuss Proteinpulver und etwas Mandelmus, statt nur aus Obst.
  • Reine Säfte besser ganz streichen oder zumindest stark reduzieren.

Am besten bleibt Obst immer in seiner ganzen Form. Wenn du regelmäßig dein Frühstück um zehn Uhr in ein Tief verwandelt erlebst, ist das oft genau dieser Punkt.

Hack 3: Verdauungsenzyme zur schweren Mahlzeit

Dieser Hack ist Insider-Wissen aus der funktionellen Medizin. Warum hat eure Oma oder euer Opa nach einem schweren Essen klassischerweise einen Kräuterschnaps getrunken? Nicht weil der Alkohol verdaut hat. Der tut das Gegenteil. Sondern weil die Bitterstoffe im Kräuterschnaps die körpereigene Enzymproduktion angetriggert haben. Das ist die alte Variante.

Die neue Variante sind Verdauungsenzyme als Kapsel. Drei Enzyme machen dabei die Hauptarbeit: Protease zerlegt Eiweiß in seine Bausteine, Lipase emulgiert Fett, Amylase knackt Kohlenhydrate. Wenn dein Körper davon zu wenig produziert, bleibt Essen länger im Magen, kommt unvollständig zersetzt im Darm an und kostet deinen ganzen Stoffwechsel viel mehr Energie als nötig. Das ist genau das Gefühl nach der Pizza, dem Burger oder den Käsespätzle. Schwer, träge, müde.

Warum produzieren manche Menschen zu wenig Verdauungsenzyme? Häufigster Grund ist chronischer Stress. Unser Körper priorisiert Verdauung nach hinten, weil sie für das akute Überleben nicht entscheidend ist. Dauerstress kann auf Dauer zu einer Darmwand führen, die durchlässiger wird (im Englischen „Leaky Gut“ genannt), und zu einer Fehlbesiedlung des Darms, einer sogenannten Dysbiose.

Booklet_Faszination Darm_Mockup Movement Gym

Wenn dein Mikrobiom aus dem Gleichgewicht ist, leidet die Enzymproduktion mit. Mehr dazu, wie dein Darm dein Energielevel steuert, liest du in unserem Darm-Booklet zum kostenlosen Download, das aus dem letzten Movement Talk entstanden ist.

Eine aktuelle Studie aus 2024 mit gesunden Erwachsenen zeigt: Verdauungsenzyme zur Mahlzeit reduzieren Blähungen um achtundfünfzig Prozent nach dreißig Minuten und um achtundsechzig Prozent nach neunzig Minuten. Im Klartext: dein Körper muss weniger Energie für die Verdauung aufbringen, du hast nach dem Essen mehr Saft für alles, was danach kommt.

Und der klassische Verdauungsschnaps?

Wer früher nach einem schweren Essen einen Kräuterschnaps gereicht bekommen hat, hat damit nicht den Alkohol als Verdauungshilfe genutzt, sondern die Bitterstoffe in den Kräutern. Bitterstoffe binden an spezielle Bitterrezeptoren in Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse und stimulieren dort die Ausschüttung von Magensäure und Pankreasenzymen für die Verdauung.

Der Haken: Der Alkohol im Schnaps hebt einen Großteil dieser Wirkung wieder auf. Alkohol verzögert die Magenentleerung, reizt die Pankreas und belastet die Leber, die für die Fettverdauung über die Galle ebenfalls eine zentrale Rolle spielt. Wer den eigentlichen Mechanismus nutzen will, greift heute zu alkoholfreien Bitterstoff-Tropfen (zum Beispiel auf Enzian- oder Wermut-Basis), Bitter-Kräutertees oder bitteren Lebensmitteln wie Rucola, Endivie, Chicorée oder Artischocke. Ein paar Tropfen auf der Zunge vor dem Essen reichen, damit der Effekt einsetzt, weil die ersten Bitterrezeptoren direkt im Mund sitzen.

Verdauungsenzym-Kapseln und Bitterstoffe schließen sich übrigens nicht aus. Bitterstoffe regen die körpereigene Produktion an, Enzym-Kapseln liefern fertige Enzyme direkt zur Mahlzeit. Für den Alltag reichen meistens Bitterstoffe, für die schweren Essen sind die Kapseln das gezieltere Werkzeug.

Was du tun kannst:

  • Wirklich nur zu Mahlzeiten, die schwer im Magen liegen, nicht dauerhaft.
  • Eine Kapsel direkt zum Essen.
  • Marken mit allen drei Enzymen wählen: Protease, Lipase, Amylase.
  • Wenn dein Verdauungssystem grundsätzlich zickt, ist das Booklet die wichtigere Lektüre als die Kapsel.
  • Ergänzend mit Bitterstoffen arbeiten (gibt es in Drogeriemärkten oder im Bio-Markt)

Eine konkrete Produkt-Empfehlung (unbezahlte Werbung) wären bspw. diese Enzyme: https://de.iherb.com/pr/enzymedica-digest-gold-with-atpro-maximum-strength-90-capsules/74620

Hack 4: Astaxanthin, das stärkste bekannte Antioxidans

Astaxanthin ist das, was Lachse rot färbt, Flamingos rosa und Garnelen orange. Und es ist gleichzeitig eines der stärksten Antioxidantien, die wir kennen. Antioxidantien sind Moleküle, die freie Radikale neutralisieren. Freie Radikale entstehen permanent als Nebenprodukt unseres Stoffwechsels, durch Sonne, Stress, Umweltgifte. In gesunder Menge sind sie unproblematisch. In zu hoher Menge greifen sie deine Zellen an, vor allem die Membranen deiner Mitochondrien, also der kleinen Kraftwerke in jeder Zelle.

Genau dort wirkt Astaxanthin. Es legt sich in die Membran der Mitochondrien und schützt sie wie eine Schutzschicht vor oxidativem Verschleiß. Funktionierende Mitochondrien gleich nutzbare Energie. Eine Meta-Analyse aus 2024 zeigt bessere Mitochondrien-Effizienz, weniger Erschöpfung und schnellere Recovery nach körperlicher Belastung. Manche berichten zusätzlich von einer Art Sonnencreme-Effekt von innen, weil oxidativer Stress in der Haut reduziert wird.

Wichtig zu wissen: Astaxanthin ist kein Hack, der dich morgens nimmst und mittags wacher fühlst. Das ist der Hack, wo du zwölf Wochen dranbleibst und dann merkst, dass abends noch Energie da ist. Wer ihn probieren will, plant Geduld ein.

Antioxidantien aus dem Supermarkt: die wichtigsten Lebensmittel

Astaxanthin ist eines der stärksten bekannten Antioxidantien, aber natürlich nicht das einzige. Ein gesunder Antioxidans-Status entsteht im Alltag immer durch eine Mischung aus vielen verschiedenen Pflanzenstoffen, nicht durch ein einzelnes Supplement. Die folgende Liste fasst die Lebensmittel zusammen, die in den ORAC-Datenbanken und in der modernen Polyphenol-Forschung immer wieder ganz oben stehen.

KategorieTop-LebensmittelHauptwirkstoffePraxis-Tipp
BeerenWildheidelbeeren, Aronia, schwarze Johannisbeeren, Brombeeren, HimbeerenAnthocyane, ResveratrolTiefkühlbeeren behalten ihre Wirkstoffe sehr gut. Eine Handvoll täglich reicht.
GewürzeNelken, Zimt (Ceylon), Kurkuma, Oregano, Rosmarin, ThymianEugenol, Cinnamaldehyd, Curcumin, CarvacrolReichlich würzen statt salzen. Kurkuma immer mit schwarzem Pfeffer (Piperin steigert die Aufnahme um bis zu 2.000 Prozent).
Dunkle Schokolade und Kakao70 Prozent und mehr, roher KakaoFlavanoleEin bis zwei Stücke abends, am besten zucker- und milch(pulver)frei.
TeeMatcha, grüner Tee, weißer Tee, RooibosEGCG, CatechineMatcha am Vormittag statt zweitem Kaffee.
Granatapfelfrische Kerne oder echter DirektsaftPunicalagineKerne über Salat oder Joghurt, statt zuckerhaltigem Fruchtsaft.
GemüseArtischocke, Rote Beete, Rotkohl, Grünkohl, Brokkoli, SpinatSilymarin, Betalain, Sulforaphan, AnthocyaneTendenziell roh oder schonend gegart, hohe Hitze killt einen Teil der Wirkstoffe.
Nüsse und SamenPekannüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne (mit Schale), LeinsamenPolyphenole, Vitamin EUngesalzen und ungeröstet, kühl lagern.
HülsenfrüchteKidneybohnen, schwarze Bohnen, rote BohnenPolyphenole, SaponineMindestens zwei Portionen pro Woche, ideal kombiniert mit Vollkorn.
Sauerkirschenfrisch, tiefgefroren Anthocyane, Melatonin-VorstufenFinger weg von einglegten Sauerkirschen, die verlieren durch die Erhitzung ihre Wirkstoffe.
Olivenölextra vergine, kalt gepresst, dunkle FlascheOleuropein, HydroxytyrosolKalt verwenden, nicht stark erhitzen, sonst gehen die Polyphenole verloren.
PilzeReishi, Maitake, Shiitake, auch normale ChampignonsBeta-Glucane, ErgothioneinRegelmäßig in die Pfanne, immer mindestens kurz erhitzen wegen der Verträglichkeit.

Faustregel: Je intensiver die natürliche Farbe und je bitterer oder kräftiger der Eigengeschmack, desto höher meist der Antioxidans-Gehalt. Wildheidelbeeren färben deine Hände rot, Kulturheidelbeeren kaum noch. Rucola und Radicchio schmecken bitter, Eisbergsalat fast nach nichts. Das ist kein Zufall, sondern Pflanzenchemie.

Wichtig zur Einordnung: Die ORAC-Datenbank wurde 2012 vom USDA offiziell zurückgezogen, weil die im Reagenzglas gemessene antioxidative Kapazität nicht eins zu eins der Wirkung im menschlichen Körper entspricht. Trotzdem geben die Werte einen sinnvollen Vergleichsmaßstab. Die wichtigere Botschaft ist: Vielfalt schlägt jede einzelne Wunderquelle. Wer täglich eine bunte Mischung aus mindestens drei der oben genannten Gruppen isst, ist beim Antioxidans-Status gut aufgestellt.

Was du tun kannst:

  • Zwölf Milligramm einmal täglich.
  • Immer mit einer Mahlzeit, die Fett enthält, weil Astaxanthin fettlöslich ist.
  • Mindestens zwölf Wochen durchziehen, bevor du beurteilst, ob es etwas bringt.
  • Wer wirklich tief einsteigen will, kann seinen oxidativen Stress vorher messen lassen.

Ein Astaxanthin mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis findest du bspw. bei Sunday Naturals (unbezahlte Werbung): https://www.sunday.de/astaxanthin-bioastin-kapseln-12mg.html

Hack 5: Supplement-Timing, das wahrscheinlich verschwendete Drittel deiner Apotheke

Dieser Hack ist der eleganteste, weil er nichts zusätzlich kostet. Du nimmst möglicherweise schon Supplements: Eisen, Magnesium, Vitamin D, Omega-3. Und nimmst sie alle gleichzeitig, morgens mit dem Kaffee. Das Ergebnis: dein Körper bekommt nur einen Bruchteil davon, weil sich verschiedene Nährstoffe gegenseitig blockieren oder umgekehrt brauchen, um überhaupt zu wirken.

Eisen will allein sein

Eisen ist gerade für Frauen ein zentrales Energie-Thema. Die Polyphenole im Kaffee binden Eisen, sodass dein Darm es nicht mehr aufnehmen kann. Kaffee allein kann die Eisenaufnahme um bis zu neununddreißig Prozent senken. Calcium konkurriert um denselben Transporter und blockt zwischen fünfzig und zweiundsechzig Prozent. Magnesium nutzt denselben Transporter im Darm und konkurriert ebenfalls. Heißt: Eisen zusammen mit Kaffee, Milchprodukten oder Magnesium ist im wahrsten Sinne des Wortes Geldverschwendung.

Richtig: Eisen morgens nüchtern, mindestens zwei Stunden vor dem ersten Kaffee und vor jedem Milchprodukt. Im Idealfall kombiniert mit etwas Vitamin C, weil das die Aufnahme verbessert. Vorher testen lassen, ob du Eisen überhaupt brauchst. Eisen ohne Indikation zu schlucken ist nicht sinnvoll.

Vitamin D braucht Helfer

Vitamin D ist fettlöslich und muss im Körper noch in seine aktive Form umgewandelt werden, bevor es wirkt. Diese Umwandlung läuft über die Leber und braucht zwei Co-Faktoren: Magnesium und Vitamin K2. Ohne Magnesium liegt dein Vitamin D ungenutzt herum. Ohne K2 wandert das durch Vitamin D mobilisierte Calcium nicht in die Knochen, sondern lagert sich potenziell in den Gefäßen ab.

Praktische Faustregel: Pro 1000 Internationale Einheiten Vitamin D etwa 10 Mikrogramm K2. Beides morgens mit einer Mahlzeit, die Fett enthält, zum Beispiel ein Stück Käse oder eine Avocado.

Magnesium abends

Magnesium ist abends doppelt gut platziert. Es unterstützt die Entspannung des Nervensystems und damit die Einschlafqualität, und es ist außer Reichweite vom morgendlichen Eisen. Am besten als Komplex aus verschiedenen Magnesiumformen, weil jede Form leicht andere Schwerpunkte hat.

Bonus: Kombinationen, die sich gegenseitig verstärken

  • Vitamin D3, K2 und Magnesium morgens als Trio.
  • Eisen mit Vitamin C nüchtern.
  • Curcumin mit schwarzem Pfeffer, weil das Piperin im Pfeffer die Curcumin-Aufnahme um bis zu zweitausend Prozent steigert.
  • Zink und Kupfer im Verhältnis zehn zu eins.
  • Omega-3 zusammen mit Vitamin E.

Hier mal ein Beispieltag, wie ein gelungenes Supplement-Timing funktionieren kann:

UhrzeitSituationWasWarum genau jetztHinweise
06:30Aufstehen, nüchtern, vor dem ersten KaffeeEisen (+ optional 200 mg Vitamin C)Kaffee blockt Eisen um bis zu 39 %, Calcium um 50–62 %, Magnesium konkurriert um denselben Transporter. Nüchtern + Vitamin C = maximale Aufnahme.Nur bei nachgewiesenem Mangel. Danach mindestens 60 Min warten, bevor Kaffee, Milch, Frühstück oder andere Supplements kommen.
07:30Frühstück mit Protein und Fettquelle (Avocado, Käse, Nüsse, Olivenöl, Omega-3-Öl)Vitamin D3 + K2 (Faustregel: 10 µg K2 pro 1000 IE D3), Astaxanthin (12 mg)Omega-3Alles fettlöslich, brauchen Fett zur Aufnahme. Vitamin D vormittags passt zum natürlichen Tageslicht-Rhythmus, weckt eher als müde zu machen.Omega-3 + ein paar Tropfen Vitamin-E-Öl im Salat = Plus an Stabilität. Astaxanthin braucht 12 Wochen Geduld bis zur Wirkung.
12:30 – 13:00MittagessenZink + Selen-Komplex oder Multivitamin mit Polyphenolen, optional Curcumin + schwarzer PfefferZink konkurriert ebenfalls mit Eisen um den Transporter → bewusst weit weg vom Morgen-Eisen. Polyphenole würden Eisen blocken, hier ist Eisen längst resorbiert. Curcumin braucht Pfeffer (Piperin) für +2000 % Bioverfügbarkeit.Zink + Kupfer im Verhältnis 10:1 nehmen, sonst entsteht ein Kupfermangel.
17:00 – 19:00Vor oder nach Training (egal)Kreatin (10 g) im Wasser oder ShakeTiming ist erforscht egal, kein Loading, kein Cycling. Wichtiger: jeden Tag, auch an Ruhetagen.Viel Wasser über den Tag trinken, Kreatin zieht Wasser in die Zelle.
19:00Abendessen (letzte Mahlzeit)Drei Stunden vor dem Schlafen schließt die Küche. Tee, Wasser, Kräutertee danach sind okay, kein Snack mehr.Wenn echter Hunger kommt: ein Glas warmes Wasser mit einer Prise Salz.
21:30Vor dem SchlafenMagnesium-Komplex (Hauptdosis abends, z. B. Glycinat, Citrat, Bisglycinat im Mix)Magnesium entspannt das Nervensystem, fördert Tiefschlaf, ist außer Reichweite vom Morgen-Eisen.Auch wer ein D3+K2+Magnesium-Trio morgens nimmt: das ist meist eine Mini-Dosis als D3-Helfer. Die eigentliche Magnesium-Versorgung kommt hier abends dazu.

Denise Empfehlung zur Basic-Supplement-Versorgung

Messen statt raten. Bevor du irgendwas regelmäßig schluckst: Lass dein Blut untersuchen und passe deine Supplement-Mengen und Präparate auf deine Werte an. Eisen, Vitamin D, B12, Ferritin und Co. sind nichts, was man nach Gefühl dosieren sollte.


Wichtig zu wissen: Schulmedizinische Ziel-Bereiche bilden nicht den Wert für optimale Gesundheit ab, sondern orientieren sich am Durchschnittswert in der Bevölkerung, und die wird leider immer kränker. Such dir eine Heilpraktikerin oder einen Heilpraktiker, alternativ eine ganzheitliche Ärztin oder einen ganzheitlichen Arzt, die deine Blutwerte aus funktionell-medizinischer Sicht beurteilen und über die schulmedizinischen Leitlinien hinausblicken können.


Wenn deine Werte klar sind und du nach einem Anbieter mit sauberer Qualität für die Basics suchst: Das sind meine konkreten Empfehlungen aus dem epigreens®-Sortiment:

BasicProdukt von epigreens®Warum diese Empfehlung
Vitamin D3 + K2Vitamin D3/K2 Tropfen2.000 IE D3 plus K2VITAL® (die patentierte, gut bioverfügbare K2-Form) in MCT-Öl. Tropfenform = einfach dosierbar, Trägeröl bringt die Fettlöslichkeit von Haus aus mit.
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Zink-Komplex / Methyl-DonorenAgeCare DUOZink-Bisglycinat (sehr gut verträglich), aktiviertes B12 als Methylcobalamin, Folat, Vitamin A und C plus Spermidin. Ergänzt CellCare in Richtung DNA-Synthese, Haut, Haare, Nägel.
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💛 Transparenzhinweis

Aus Transparenz: Ich empfehle diese Produkte von Herzen, weil ich sie selbst nutze und die Menschen persönlich kenne, die für deren außergewöhnliche Qualität sorgen.

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Was nicht im epigreens®-Sortiment ist, aber zu den Empfehlungen aus dem Vortrag zählt: Astaxanthin und Kreatin. Hier gilt: such dir Marken mit transparenten Analysezertifikaten (Drittlabor-Tests), bei Kreatin idealerweise Kreatin-Monohydrat mit Creapure®-Siegel, bei Astaxanthin auf natürliche Herkunft (Mikroalge Haematococcus pluvialis) achten.

Noch ein Hinweis zur Lagerung. Omega-3 oxidiert ab fünfundzwanzig Grad Celsius schnell, gehört also in den Kühlschrank. Probiotika ebenfalls kühl lagern. Keine Supplements neben dem Herd in der Küche und keine im heißen Auto. Hitze killt Wirkstoffe geräuschlos.

Rote Beete für mehr Energie im Training

Hack 6: Rote Beete als natürlicher Pre-Workout-Booster

Dieser Hack ist für alle gemacht, die vor dem Training ehrlich zugeben müssen, dass sie heute nicht so richtig Bock haben. Statt zum klassischen Booster mit Koffein, Süßstoffen und einer Zutatenliste wie ein chemisches Wörterbuch, gibt es eine einfache Alternative: Rote Beete.

Rote Beete enthält viel Nitrat. Die Bakterien in deinem Mund wandeln einen Teil davon in Nitrit um, und dein Körper macht daraus Stickoxid (NO). Stickoxid weitet die Blutgefäße. Mehr Blut, mehr Sauerstoff, mehr Nährstoffe gelangen in Muskel und Gehirn, bei nahezu gleicher Anstrengung.

Studien zeigen, dass deine Mitochondrien dadurch effizienter arbeiten und etwa drei Prozent weniger Sauerstoff für die gleiche Leistung brauchen. Im Profi-Radsport gehört Rote-Beete-Saft vor dem Rennen seit Jahren zum Standard. Was man im Alltag merkt: das Workout fühlt sich runder an, der Kopf bleibt klarer.

Was du tun kannst:

  • Sechzig bis neunzig Minuten vor der Belastung 250 Milliliter Rote-Beete-Saft trinken oder rund 200 Gramm rohe Rote Beete essen. Bio-Qualität wenn möglich.
  • Wer den Geschmack nicht mag, kann mit einer frisch gepressten Orange und einem Spritzer Omega-3-Öl einen kompletten Vor-Workout-Drink bauen.
  • Wichtig: nicht direkt nach dem Zähneputzen oder nach Mundwasser konsumieren. Beides killt die Mundbakterien, die den ersten Umwandlungsschritt machen. Erst Rote Beete, dann zwei Stunden warten, dann Zähne putzen.

Hack 7: Kreatin 10 Gramm täglich

Kreatin ist das am besten erforschte Nahrungsergänzungsmittel der Welt. Lange galt es als reines Bodybuilder-Supplement. Die Forschung der letzten Jahre zeigt aber: Kreatin wirkt weit über die Muskulatur hinaus, vor allem auf das Gehirn und die kognitive Leistungsfähigkeit. Jeder Mensch kann davon profitieren.

Was Kreatin biochemisch macht: es recycelt ATP, also die direkte Energiewährung jeder einzelnen Zelle. Mehr Kreatin in der Zelle bedeutet schnellere ATP-Wiederherstellung, was sich in mehr Power, besserer Ausdauer in Kurzbelastungen und gleichzeitig in mehr mentaler Klarheit zeigt.

Der entscheidende Punkt, den die meisten Empfehlungen weglassen: die klassischen drei bis fünf Gramm pro Tag reichen für den Muskel-Effekt, aber kaum für den Hirn-Effekt. Die Blut-Hirn-Schranke ist streng. Sie lässt Kreatin nur langsam ins Gehirn. Wer drei Gramm nimmt, bekommt einen Muskel-Effekt und kaum etwas im Kopf. Wer zehn Gramm nimmt, bekommt beides. Gerade Studien an Frauen zeigen Effekte auf Stimmung, Konzentration und Schlafqualität sehr deutlich.

  • Zehn Gramm Kreatin-Monohydrat pro Tag, jeden Tag.
  • Kein Loading nötig, kein Cycling, Timing ist egal.
  • In Wasser oder Shake, schmeckt nach nichts.
  • Viel trinken, weil Kreatin Wasser in die Zelle zieht.
  • Auf gute Rohstoffqualität achten.

Hack 8: Drei Stunden vor dem Schlafen nichts mehr essen

Dies ist erfahrungsgemäß der unterschätzteste Hack der ganzen Liste. Drei Stunden vor dem Schlafengehen schließt sich die Küche.

Warum: dein Körper hat im Schlaf eigentlich nur eine Aufgabe, sich selbst reparieren. Wachstumshormon ausschütten, Zellen erneuern, Gehirn ausmisten (das ist die Aufgabe des glymphatischen Systems, einer Art Müllabfuhr im Gehirn). Das alles braucht Ruhe und Stoffwechsel-Kapazität. Wenn du eine Stunde vor dem Schlafen noch Pasta isst, hat dein Körper plötzlich zwei Vollzeitjobs gleichzeitig: regenerieren und verdauen. Die Verdauung gewinnt fast immer, weil sie akut ist. Die Regeneration fällt hinten runter.

Hier mal zwei Nächte aus eigener Erfharung im Verlgeich:

Spät abends noch gegessen
Essenspause vor dem Schlafen

Konkret heißt das: dein Tiefschlaf-Anteil sinkt, dein REM-Schlaf wird kürzer, dein Puls bleibt im Schlaf länger oben, und du wachst morgens auf mit dem Gefühl, eigentlich gar nicht richtig geschlafen zu haben. Das lässt sich mit jedem halbwegs ordentlichen Schlaf-Tracker direkt nachvollziehen.

Dazu kommt der circadiane Rhythmus. Dein Körper geht am Abend deutlich schlechter mit Kohlenhydraten um als mittags. Dieselbe Portion Pasta erzeugt am Abend einen viel stärkeren Blutzucker-Spike als zur Mittagszeit. Hoher nächtlicher Blutzucker stört die Melatonin-Produktion und damit deinen gesamten Schlafrhythmus.

Mehr darüber, warum auch dein Darm in Regenerationsprozessen eine zentrale Rolle spielt, findest du in unserem Darm-Booklet zum Download.

Was du tun kannst:

  • Wenn du um 22 Uhr ins Bett gehst, ist Essen um 19 Uhr fertig.
  • Tee und Wasser sind danach okay. Kein Snack, kein Joghurt, kein Apfel, kein Eiweißshake.
  • Bei echtem Hunger erstaunlich wirksam: ein Glas warmes Wasser mit einer Prise Salz. Schaltet den Hunger meistens aus.
  • Zwei Wochen testen. Du wirst morgens spüren, dass du tiefer geschlafen hast.

Hack 9: Vagus-Toolkit, Schütteln und Summen

Das, was wir im Movement Talk an dieser Stelle gemeinsam ausprobiert haben, ist keine Esoterik, sondern Neurobiologie. Schütteln triggert einen Reflex, den du in der Natur überall sehen kannst. Ein Hund schüttelt sich nach einer Konfrontation. Ein Reh schüttelt sich, nachdem es vor einem Auto in Sicherheit gerannt ist. Beide nutzen damit einen sogenannten Tremor-Reflex, der das autonome Nervensystem aktiv aus dem Stress-Modus zurück in den Ruhe-Modus reguliert. Wir Menschen haben verlernt, das zu tun, obwohl unser Körper denselben Reflex hat.

Summen wiederum wirkt direkt auf den Vagus-Nerv, den größten Nerv unseres parasympathischen Nervensystems. Beim Summen vibrieren deine Stimmlippen unmittelbar am Vagus-Nerv und stimulieren ihn mechanisch. Zusätzlich produzieren deine Nasennebenhöhlen beim Summen rund fünfzehnmal mehr Stickoxid als beim normalen Ausatmen. Stickoxid weitet die Gefäße, dein Nervensystem schaltet runter, dein Stress-Pegel sinkt messbar. Das funktioniert innerhalb von ein bis zwei Minuten.

Was du tun kannst:

  • Nach einem stressigen Termin oder am Ende eines anstrengenden Arbeitstags: sechzig Sekunden locker hüpfen oder schütteln. Beine wackeln, Arme baumeln, Kopf locker.
  • Direkt im Anschluss dreißig Sekunden summen, möglichst tief, durch die Nase ausatmend.
  • Wer Lust hat, macht das mehrmals am Tag oder kombiniert es mit Lieblingsmusik.

Wer Lust auf einen strukturierteren Weg hat, Stress über Bewegung abzubauen, findet hier weitere Ansätze: Stressabbau durch Sport in Weinheim.

Hack 10: Mikropausen, der 90-Sekunden-Reset für deinen Kopf

Letzter Hack und vielleicht der subtilste. Dein Gehirn arbeitet in sogenannten ultradianen Rhythmen, also in Wellen von etwa neunzig Minuten. Nach neunzig Minuten fokussierter Arbeit ist dein präfrontaler Kortex, also der Bereich, mit dem du denkst, planst, entscheidest, einfach leer. Wer trotzdem weitermacht, arbeitet ineffizient, macht mehr Fehler und fühlt sich am Ende des Tages wie ausgelutscht.

Die Lösung: Mikropausen. Alle neunzig Minuten neunzig Sekunden, in denen du wirklich nichts tust. Und „nichts tun“ heißt: nicht aufs Handy schauen. Scrollen ist keine Pause, das ist ein zweiter Job für dein Gehirn. Was tatsächlich passiert, wenn du Fenster oder Decke anstarrst, ist die Aktivierung eines Netzwerks namens Default Mode Network. Dieses Netzwerk löst im Hintergrund Probleme, die du bewusst gerade nicht angehst, sortiert Gedanken und regeneriert Energie im Kortex. Studien zeigen, dass schon drei bis fünf Minuten echte Pause pro Stunde Wachheit, Kreativität und Genauigkeit messbar steigern.

Was du tun kannst:

  • Timer alle neunzig Minuten stellen.
  • Neunzig Sekunden raus aus dem Bildschirm, in die Weite schauen, idealerweise ins Grüne.
  • Auftauchende Gedanken (ich muss noch X, ich muss noch Y) wie Wolken weiterziehen lassen, nicht festhalten.
  • Optional: zwei Minuten raus an die frische Luft, ohne Ziel, ohne Handy.

Das ist der Hack, der dir tagsüber spürbar Energie zurückgibt, ohne ein einziges Supplement. Weitere Tipps zur Regeneration findest du außerdem in diesem Artikel.

Der 11. Hack: probiere nicht alle Hacks gleichzeitig

Der wichtigste Satz dieses Artikels kommt zum Schluss. Mach nicht alle zehn Hacks gleichzeitig. Wer alles auf einmal startet, zieht keinen davon konsequent durch. Pick einen heraus. Den einen, der dich am meisten getriggert hat beim Lesen. Vielleicht ist es der 15-Minuten-Walk. Vielleicht der Vagus-Move. Vielleicht das Essen drei Stunden vor dem Schlafen. Egal welcher. Mach nur den, und mach ihn vier Wochen konsequent.

Wenn er für dich funktioniert, weißt du es selbst. Dann nimmst du dir den nächsten. So baust du in einem halben Jahr drei stabile Gewohnheiten auf, statt in vier Wochen zehn Versuche zu verkacken.

Nur heute: der Mindset-Hack, der alle anderen erst möglich macht

Zum Abschluss noch der Satz, der jeden einzelnen dieser Hacks erst trägt. „Nur heute. Never miss two days in a row.“

Du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht dreihundertfünfundsechzig Tage durchziehen. Du musst heute eine Sache tun. Wenn du morgen aussetzt, auch okay. Aber übermorgen wieder dran. Niemals zweimal hintereinander aussetzen. Denn ab dem zweiten verpassten Tag fängt dein Gehirn an zu glauben, dass es eh nichts bringt, und genau dort kippen die meisten neuen Gewohnheiten.

Heute ist heute. Nur heute. Und übermorgen wieder. Mehr braucht es nicht.

Bleib dran: nächster Movement Talk und mehr Wissen direkt aufs Handy

Solche Movement Talks veranstalten wir regelmäßig im Movement Gym in Weinheim, zu wechselnden Themen rund um Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stoffwechsel und mentale Gesundheit. Wenn du beim nächsten Mal dabei sein willst, ohne ihn zu verpassen, schau auf unserer Events-Seite vorbei oder:

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Häufige Fragen zu mehr Energie im Alltag

Was ist die wichtigste Voraussetzung für mehr Energie im Alltag?

Die vier Basis-Säulen aus Bewegung, Schlaf, Ernährung und einem stabilen sozialen Umfeld. Ohne diese vier wirkt kein Hack der Welt. Erst wenn die Basis steht, lohnt sich das Feintuning über einzelne Hacks.

Welcher der 10 Hacks bringt am schnellsten spürbaren Effekt?

Der 15-Minuten-Walk nach dem Mittagessen wirkt oft schon am ersten Tag. Wer ihn vier Tage am Stück macht, spürt das Mittagstief deutlich weniger oder gar nicht mehr. Auch das Vagus-Toolkit aus Schütteln und Summen zeigt innerhalb von ein bis zwei Minuten Wirkung.

Wie viel Kreatin sollte ich täglich nehmen?

Die klassischen drei bis fünf Gramm reichen für den Muskel-Effekt, aber kaum für den Hirn-Effekt. Die Blut-Hirn-Schranke lässt Kreatin nur langsam ins Gehirn. Für mentale Klarheit und Energie sind zehn Gramm pro Tag die aktuell beste pauschale Empfehlung. Studien an Frauen zeigen den kognitiven Effekt besonders deutlich.

Warum darf ich Vitamin D nicht mit Eisen zusammen einnehmen?

Genau genommen geht es nicht um Vitamin D, sondern um die Helfer, die es braucht. Vitamin D wird mit Magnesium und Vitamin K2 kombiniert eingenommen, idealerweise morgens mit einer fetthaltigen Mahlzeit. Magnesium konkurriert aber mit Eisen um denselben Transporter im Darm. Deshalb Eisen nüchtern morgens, Magnesium und Vitamin D später zur Mahlzeit oder abends.

Warum sollte ich drei Stunden vor dem Schlafen nichts mehr essen?

Im Schlaf soll dein Körper regenerieren, nicht verdauen. Beide Prozesse gleichzeitig sind nicht möglich, und die Verdauung gewinnt fast immer. Das Ergebnis: weniger Tiefschlaf, weniger REM-Schlaf, schlechtere Regeneration. Dazu kommt, dass dein Körper abends durch den circadianen Rhythmus deutlich schlechter mit Kohlenhydraten umgeht als mittags, was den Blutzucker hochtreibt und die Melatonin-Produktion stört.

Wo erfahre ich von kommenden Movement Talks in Weinheim?

Alle aktuellen Termine findest du auf unserer Events-Seite. Wer immer im Loop bleiben will, folgt uns am besten zusätzlich auf Instagram (@movement_gym). Dort kündigen wir neue Talks, Workshops und Aktionen als Erste an.